Über mich

Ich bin bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen. In meinem Elternhaus war der Weg durch Bildung kein vorgezeichneter. Dass Schule, Betreuung, Zeit, Geld und Sicherheit nicht für alle gleich verfügbar sind, lernte ich früh.
Diese Erfahrungen prägten meinen Blick auf Politik. Nicht als Rückblick, sondern als Maßstab.
Alltag, Verantwortung, Entscheidungen
Heute lebe ich anders.
Ich habe eine Familie, einen Partner, drei Kinder. Ich lebe gut.
Gerade deshalb weiß ich, wie sehr Lebensrealitäten von Strukturen abhängen – und wie ungleich diese Strukturen verteilt sind. Wer Sorgearbeit übernimmt, wer beruflich zurücksteckt, wer organisiert, auffängt und ausgleicht, ist keine private Frage, sondern eine politische.
Ich sehe sehr klar, was persönliche Entscheidungen mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu tun haben. Und ich halte beides aus: Dankbarkeit für das, was ich heute habe – und den politischen Anspruch, dass faire Bedingungen nicht vom individuellen Glück abhängen dürfen.
Ich kenne die Hürden und hatte das Glück, Wege daran vorbei zu finden. Ich weiß, wo Systeme Menschen ausbremsen. Und ich weiß, wo Ungerechtigkeit beginnt.
Erfahrung und Haltung
Ich studierte Philosophie und Literatur. Das lehrte mich, genau hinzusehen, Fragen zu stellen und einfache Antworten zu hinterfragen. Politik besteht selten aus klaren Lösungen – aber immer aus Entscheidungen mit realen Folgen.
Seit vielen Jahren arbeite ich als Referentin und Büroleiterin in der Landespolitik. Ich kenne parlamentarische Abläufe, Zuständigkeiten und Entscheidungswege aus der täglichen Praxis und weiß, wie sehr politische Entscheidungen den Alltag beeinflussen – besonders dann, wenn Zeit, Geld oder Unterstützung knapp sind.
Meine Rolle heute
Ich kandidiere auf Listenplatz 1.
Das bedeutet: Ich vertrete keinen einzelnen Wahlkreis, sondern habe den gesamten Bezirk Treptow-Köpenick im Blick.
Mein Anspruch ist es, Landespolitik so zu gestalten, dass sie verständlich bleibt und im Alltag wirkt – für Familien, für Alleinerziehende, für Menschen mit wenig Spielraum und für diejenigen, die Verantwortung tragen.
Wofür ich mich einsetze
- Bildungsgerechtigkeit, die nicht vom Elternhaus abhängt
- Gleichstellung, die die strukturelle Benachteiligung ernst nimmt
- wohnortnahe Gesundheitsversorgung – inklusive psychischer Gesundheit
- soziale Gerechtigkeit, die Teilhabe ermöglicht
- eine Politik, die zuhört, erklärt und Verantwortung übernimmt
Wie ich Politik verstehe
Politik muss den Alltag ernst nehmen.
Sie darf sich nicht hinter Zuständigkeiten oder Floskeln verstecken.
Ich stehe für eine Politik, die nicht laut sein muss, um wirksam zu sein.
Sondern eine, die Verantwortung übernimmt – für die Realität, in der Menschen leben.
Ausbildung und Beruf
- M.A. Philosophie und Neuere deutsche Literatur, TU Berlin
- 2011–2013 Fraktionsmitarbeiterin der BVV-Fraktion Berlin Treptow-Köpenick
- 2013–2016 Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro von Matthias Schmidt, MdB
- 2016–heute Büroleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Lars Düsterhöft, MdA
Politischer Werdegang
- seit 2005 Mitglied der SPD
- 2016–2021 stv. Bürgerdeputierte im Schulausschuss der BVV Berlin Treptow-Köpenick
- seit 2018 Mitglied im Kreisvorstand der SPD Berlin Treptow-Köpenick
- 2021–2026 Bürgerdeputierte im Schulausschuss der BVV Berlin Treptow-Köpenick
- seit 2022 Vorsitzende der Abteilung Berlin Baumschulenweg
- seit 2024 stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Berlin Treptow-Köpenick